Austausch – 2020/21

Der Austausch mit anderen Chören steht im Zentrum: Nach der langen Zeit ohne gemeinsames Singen freut sich consonus vokalensemble auf Konzerte mit unterschiedlichen Chören aus (fast) allen Ecken der Schweiz. Der Auftakt zum Projekt erfolgt Ende Oktober 2020 in Graubünden zusammen mit dem Ökumenischen Kirchenchor Untervaz, welchen Mauro Ursprung von 2012 bis 2018 geleitet hat. Die weitere Reise führt das Vokalensemble im November 2020 ins Tessin (Jubiläum Vos da Locarno), danach folgen im Februar 2021 Konzerte im Kanton Thurgau, im März 2021 im Ober- und Unterengadin und im April 2021 in Zürich und Umgebung.

Im Mai 2021 reist consonus vokalensemble – als eines von vielen Highlights – nach Hannover (DE). Dort erwartet den Chor ein spannendes Wochenende: Das Vokalensemble hat die Ehre, Kernchor eines Meisterkurses von Dirigierstudentinnen und Dirigierstudenten von Prof. Andreas Felber zu sein und gemeinsam mit den jungen Leuten diesen Kurs zu gestalten. Dies wird nicht nur für die Studentinnen und Studenten, sondern auch für die Sängerinnen und Sänger ein spannendes Erlebnis werden. Als Abschluss steht ein Konzert zusammen mit dem renommierten Mädchenchor Hannover, welcher von Andreas Felber geleitet wird, auf dem Programm.

Zum Ende des Projekts folgt ein letztes Highlight: Im Juni 2021 gibt das Vokalensemble zwei gemeinsame Konzerte mit dem Vokalensemble pourChœur. Die beiden Ensembles werden zu einem grossen Chor verschmelzen und die Hälfte des Programms gemeinsam gestalten. Auch im Sommer zieht es das Vokalensemble wieder in die Ferne: Ebenfalls gemeinsam mit dem Vokalensemble pourChœur nimmt consonus vokalensemble am Festival Europa Cantat in Ljubljana (SLO) teil. Das Festival, welches mehr als 4’000 Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa zusammenbringt, findet alle drei Jahre an einem wechselnden Ort statt. Es sind die Mitwirkung an hochstehenden Chorateliers sowie eigene Konzerte geplant.

Das Ziel des Projekts ist es, bei jedem Zusammentreffen ein Konzert zu geben – und dies ab dem ersten (Probe-)Wochenende. Daher setzt sich das Programm aus zwei Teilen zusammen: Der erste Teil besteht aus Repertoirestücken, welche das Vokalensemble bereits gesungen hat und die im Herbst 2021 auch aufgenommen werden sollen (Verschiebedatum für die ursprünglich im Juni 2020 geplanten Tonaufnahmen). Der zweite Teil besteht aus Meisterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts. Dieses Teilprogramm wird neu einstudiert. Mitunter werden sehr klangliche Werke gesungen, darunter Gustav Mahlers „Urlicht“ in der Bearbeitung von Clytus Gottwald oder die Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger. Im Gegensatz dazu stehen schnelle und bewegte Stücke wie „The Tyger“ oder „Daemon irrepit callidus“ auf dem Programm. Alle Werke handeln im weitesten Sinne von Zerstörung und Auferstehung. Die beiden Teilprogramme sind in ihrer Ausgestaltung grundverschieden und bieten Gewähr, dass einerseits die Probearbeit sehr abwechslungsreich sein wird und andererseits völlig unterschiedliche Konzertprogramme aufgeführt werden können.